Nordwest Zeitung 06.05.2013 Home-Wiekau -Die Homepage-Veröffentlicht von ehem. www.freiewiekau.de in Unsere Wiekau · Donnerstag 02 Apr 2026 · 2:15Tags: Straßenausbau, wiekau, wildeshausen, wald, ideen, dekoration, Straßen, Sanierung, NWZ, Nordwest, Zeitung Anlieger fordern Tempo 20aus Nordwest Zeitung, Stand: 06.05.2013, 11:20 UhrAppell an die Autofahrer: Sie sollen in der Wiekau künftig nur noch 20 Stundenkilometer fahren.Bild: Peter KratzmannDie Bewohner in dem idyllisch gelegenen Wochenendgebiet sind gegen einen (kostenpflichtigen) Straßenausbau. Sie fordern Tempo 20. Wildeshausen - Die Forderung der Anlieger des Wildeshauser Wochenendgebietes Wiekau ist klar: Auf den vier Einfahrtwegen in das idyllische Wochenendgebiet sollen Autos nicht mehr als Tempo 20 fahren. Um dieser Forderung mehr Nachdruck zu verleihen, stellten die „Abgeordneten“ aus der Anliegerschaft am Sonnabendvormittag Hinweistafeln auf. Doch bis dafür eine Genehmigung vorlag, war der Weg lang. Vorsprachen bei der Stadt und eine Unterschriftenaktion, in der die Anlieger im vergangenen Jahr das Aufstellen von Verkehrsschildern und eine offizielle Geschwindigkeitsbegrenzung wünschten, gingen voraus. „Aber jegliche Vorsprache bei den zuständigen Amtspersonen war erfolglos“, so Marion Schulz, die wie Martina Janßen, Familie Göhlinghorst und Peter Siemers als Sprecher der Anliegerschaft die Interessen gegenüber der Stadt vertreten. Auch die Unterschriften hätten die Mitarbeiter bei der Stadt nicht sonderlich beeindruckt. Allerdings erteilte die Stadt jetzt die Genehmigung zum Aufstellen von Info-Schildern. „Darüber sind wir sehr froh. So können wir den Wunsch nach langsamerem Fahren Ausdruck verleihen und auf die schöne Natur und die Wanderwege hinweisen“, so die Anlieger. Die Wege sind allesamt Sackgassen und zum Großteil aufgeschottert. Das wiederum verlangt aufwendige, immer wiederkehrende Pflege durch den Bauhof. Deshalb sollten die Gemeindewege nach Willen der Stadt befestigt bzw. gepflastert werden, um langfristig Gelder für Unterhaltungsmaßnahmen einzusparen. Das hätte aber wiederum die Beteiligung der Anlieger zu 90 Prozent an den geschätzten Ausbaukosten von mehr als 900 000 Euro bedeutet. Nur zehn Prozent würden aus dem Stadtsäckel fließen.„Uns geht es dabei gar nicht um diesen zu zahlenden Beitrag“, so Marion Schulz weiter. Die Wiekau sei ein Wald- und Erholungsgebiet an der Hunte. Die heute dort lebenden Anwohner, es gibt rund 200 Wohneinheiten, oft in Wochenendnutzung, schätzten das Leben im Grünen. „Es ist einfach unverhältnismäßig, diese Idylle mit befestigten Gemeindewegen im Erscheinungsbild zu beeinflussen. Es reicht, wenn alle etwas mehr Rücksicht aufeinander nehmen und sich an die Geschwindigkeit von rund 20 Stundenkilometer halten“, betonen die Anlieger. Allerdings haben die Schilder auch keinen offiziellen Charakter, weshalb Raser nicht bestraft werden können. Die Anwohner setzen ohnehin mehr auf ein Einsehen bei den Verkehrsteilnehmern. Und ihr Wunsch richtet sich auch an die Fahrer von Müllautos und Lieferwagen. Sie hoffen, dass mit den Schildern nun auch wieder die Ruhe einkehrt. Es gibt noch keine Rezension. 5 0 4 0 3 0 2 0 1 0 Name:* Website im Internet: E-Mail:* Bewertung:* Mitteilung:* Wortprüfung: