Rundbrief vom 12.11.2012

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Rundbrief vom 12.11.2012

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Veröffentlicht von ehem. www.freiewiekau.de in Unsere Wiekau · Donnerstag 02 Apr 2026 ·  4:30
Tags: StraßenausbauwiekauwildeshausenwaldideendekorationStraßenSanierung
- Original Kopie des Textes -
Geht nicht – gibt es nicht!
www.freiewiekau.de

Liebe Wiekauer,
während der öffentlichen Sitzung des Bauausschusses am 6.11.12 haben wir durch massive Präsenz und Argumenten eindrucksvoll vertreten, was wir von der Planung, die Wege in der Wiekau zu Straßen umzubauen, halten. In etlichen Beiträgen wurde den Mitgliedern des Bauausschusses und dem Bürgermeister deutlich gemacht, wie die Kosten, die für die Stadt immer   mehr werden, reduziert werden können. Ich gehe jedoch nicht davon aus, dass nun unserem Wunsch, die Wiekau ganz aus der Planung zu nehmen, entsprochen wird und möchte deshalb „am Ball bleiben“.
Es wurde in mehreren Beiträgen sehr klar, dass alle Anwesenden (ca.120 Leute) unbedingt mit einer Verkehrsberuhigung, d. h. mit einem Tempo von 30 besser noch 20, einverstanden sind. Daher möchte ich mich zunächst darauf konzentrieren und in der Kommission, die dafür zuständig ist, unser Anliegen vortragen. Allerdings hätte ich weniger Erfolg, wenn ich dort allein für mich sprechen müsste. Viel wirksamer ist es, wenn möglichst viele von den Wiekauern durch ihre Unterschrift signalisieren, dass ich im Namen von vielen Nachbarn spreche. Ich bitte daher, das   beiliegende Blatt zu unterschreiben und mir in der Großen Wiekau Nr. 8 in den Briefkasten zu werfen. Wer Fragen, Anregungen oder weitere Argumente hat, kann mir diese gerne per E-Mail: freiewiekau(at)gmx.de zukommen lassen.
Ich fasse hier die Argumente, die während der öffentlichen Sitzung des Bauausschusses am 6.11.12 vorgetragen wurden, zusammen (und freue mich über Ergänzungen mit dem, was ich gerade nicht mehr erinnere oder was der einen oder dem anderen noch dazu einfällt):
  1. Die Wiekau ist ein Waldgebiet und sollte so erhalten bleiben. Da sind geteerte Straßen nicht förderlich.
  2. Für die Wiekau besteht in keiner Weise eine Notwendigkeit, die Wege zu versiegeln. Seit Jahrzehnten kommen die Anwohner und deren Besucher sehr gut mit dem Zustand der Wege zurecht. Es ist nicht zu erkennen, warum es in Zukunft anders sein sollte.
  3. Auch wenn die Versiegelung von Flächen immer mehr zunimmt, ist dies kein Grund da mitzumachen. Wir brauchen die Natur und wollen unseren Beitrag   leisten, sie zu erhalten.
  4. In den vergangenen Jahren/Jahrzehnten haben stets die Anwohner selbst für die Erhaltung der Wege Sorge getragen. Es spricht nichts dagegen, wenn zu diesem Zustand zurückgekehrt würde. Der Vorschlag vom Bürgermeister, im Rat die Möglichkeit zu diskutieren mit den Wiekauern vertraglich zu   regeln, dass diese in Zukunft wieder selbst für den angemessenen Zustand der Wege sorgen und die Stadt ihnen dafür kostenlos das Material zur Verfügung stellt, wurde mit großer Zustimmung aufgenommen. Ob er damit Erfolg haben wird ist jedoch nicht sicher.
  5. Durch eine Geschwindigkeitsreduzierung auf 30 – besser noch 20 km/h würde bereits ein wichtiger Faktor zur Erhaltung der Wege geschaffen. Schnelles Autofahren verursacht nicht nur Schlaglöcher, es gefährdet insbesondere Kinder, Spaziergänger und Tiere und ist in einem Wochenendgebiet, das zudem auch noch Wanderwege ausweist, ohnehin nicht ratsam und angebracht. Dass hier rechtliche und verwaltungstechnische Hindernisse bestehen mögen, mag richtig sein, ist aber kein Argument. Verordnungen sind menschengemacht und von daher auch veränderbar.
  6. Nicht nur die Stadt hat leere Kassen. Die Bürger sind ebenso von der Finanzkrise betroffen! Da ist es besonders in einer solchen Zeit nicht zwingend, Projekte zu planen, die über 935.000 € Kosten verursachen. Zudem ist bekannt, dass von der Planung bis zur Durchführung die Kosten sich in der Regel auf wundersamer Weise vermehren.
  7. Es hätte eine vertrauensschaffende Maßnahme sein können, wenn die Wiekauer zu den Plänen befragt worden wären und nicht erst aus der Zeitung davon erfahren hätten. Die Erläuterung des Vorsitzenden des Bauausschusses, dass sobald die Planungen konkret werden, mit den betroffenen Anwohnern das Gespräch gesucht wird und dann die Planungen noch modifiziert werden   könnten, kommt zu spät. Zudem erschließt sich nicht, dass dann die Anwohner noch große Chancen haben werden, Einspruch zu erheben, wenn   erst einmal alle Planungen abgeschlossen sind.
Marion Schulz - Große Wiekau 8 - 27793 Wildeshausen -   Mail: freiewiekau(at)gmx.de - Tel.: 0171-3344000
www.freiewiekau.de
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An den
Fachbereich Ordnung, Soziales und Familie
Leiterin Fr. Manietta / 50

Sehr geehrte Frau Manietta,
in der öffentlichen Sitzung des Bauausschusses am 6.11.2012 wurde von vielen Anwohnern aus der Wiekau der dringliche Wunsch nach einer Geschwindigkeitsreduzierung auf 20 bzw. 30 km/h in der Wiekau vorgetragen. Der Bürgermeister riet uns, sich mit   Ihnen darüber zu verständigen, dass wir unser Anliegen in der zuständigen Kommission vortragen können.
Beiliegend überreiche ich Ihnen   eine Unterschriftenliste all jener, die dieses Vorhaben auf den Weg bringen wollen und bitte Sie, mit einigen Vertretern der Wiekauer und der Kommission einen Termin zu vereinbaren.

Mit freundlichen Grüßen
Marion Schulz
Große Wiekau 8
27793 Wildeshausen
Mail: freiewiekau(at)gmx.de
Tel.: 0171-3344000
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Den oben aufgeführten Brief   möchte ich mit Ihren Unterschriften zusammen an Frau Manietta schicken. Daher:
Rückantwort an Marion Schulz, Große Wiekau 8:
Ich unterstütze ausdrücklich die Initiative, sich für eine Geschwindigkeitsregelung in der Wiekau einzusetzen.
Unterschrift   ………………………………………………………………..
Adresse (bitte in   Blockbuchstaben)
Name:
Weg:
Tel.:
Mail:


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