Rundbrief vom 09.12.2012

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Rundbrief vom 09.12.2012

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Veröffentlicht von ehem. www.freiewiekau.de in Unsere Wiekau · Donnerstag 02 Apr 2026 ·  2:00
Tags: StraßenausbauwiekauwildeshausenwaldideendekorationStraßenSanierung
- Original Kopie des Textes -
 Freie      
 Wiekau  

Liebe   Wiekauer,

meine Initiative hinsichtlich der „Geschwindigkeitsbegrenzung“ in der   Wiekau gipfelte am 5.12.2012 in der Ortsbegehung von Anwohnern mit   Verwaltungsmitarbeitern, Herr Wübbeler und Frau Eilers von der   Stadtverwaltung, und Herr Stegemann von der Polizei Wildeshausen. Es   wurden Herrn Wübbeler 109 Formulare mit insgesamt 135 Unterschriften   überreicht. Das ist schon beeindruckend.  

Nun das Ergebnis.   Herr Stegemann hat geduldig alle unsere Fragen beantwortet und er legte   uns ausführlich dar, warum die Polizei der Geschwindigkeitsbeschränkung   durch entsprechende Verkehrsschilder nicht zustimmen kann: Hier - wie   überall gelten die Bestimmungen der Straßenverkehrsordnung, die u.a.   bestimmt, dass man sich als Autofahrer angemessen zu verhalten hat,   rücksichtsvoll gegenüber anderen Verkehrsteilnehmer und unter   Berücksichtigung der Gegebenheiten. Es würde eine   Geschwindigkeitsbegrenzung nur verordnet, „wenn die Verkehrssituation es   dringend erforderlich macht.“ Dieser Zustand sei in der Wiekau nicht   gegeben. Die Statistik seit 2005 verzeichne keinerlei Unfälle in der   Wiekau. (Glücklicherweise, möchte ich hinzufügen).

Durch unsere   engagierten Argumente und Nachfragen angeregt, machte schließlich Frau   Eilers einen Kompromissvorschlag. Dieser sieht vor, dass wir einen   Antrag auf Anbringung von Hinweisschildern stellen sollten. Auf diesen   Schildern würden wir alle Anwohner, Besucher usw., also alle Autofahrer,   auf die Besonderheit der Wiekau verweisen und diesen „unseren Dank   aussprechen, dass sie ihre Geschwindigkeit auf 20 km/h drosseln“. Auch   ein offizielles Verkehrsschild hätte die gleiche psychologische Wirkung   - denn eine Geschwindigkeitsmessung bzw. -kontrolle würde hier sowieso   nie stattfinden.  

Mit diesem   Kompromissvorschlag können wir doch gut leben. Auch wenn Herr Wübbeler   betonte, dass er eine Genehmigung hier nicht zusagen könne: Schließlich   kam dieser Vorschlag aus der Verwaltung und unsere vielen Unterschriften   werden sicher für eine Zustimmung „sorgen“. Vielleicht gibt uns so ein   Schild sowieso noch eine viel bessere Möglichkeit, die Besonderheit der   Wiekau herauszustellen!

Wir sind dabei,   einen Gestaltungsvorschlag zu entwerfen, Kosten auszurechnen und einen   Antrag zu formulieren und werden diesen so schnell wie möglich auf den   Weg bringen.  

Ihre/Eure Marion   Schulz



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